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"Wasser marsch" für die Schlittschuhbahn am Main, in Wicker aber nicht
Flörsheim/Wicker. ![]()
Noch ist am Main das Eislaufen nicht möglich. Doch in den nächsten Tagen soll es klappen, wenn die Eisdecke dicker wird. Foto: Nietner Die Eisbahn-Story am Mainufer entwickelt sich fast schon zu einem spannenden Krimi. Vor einigen Tagen wurde Mainwasser auf dem Platz unterhalb des Weinprobierstandes am Damm gepumpt. Weil der Boden noch nicht tief genug gefroren war, versickerte das Wasser. Zumal das Mainwassser verhältnismäßig "warm" ist - zumindest für eine Eisbahn. Die Protagonisten von städtischem Bauhof, Feuerwehr sowie ehrenamtlichen Helfern ließen aber nicht locker und ließen noch einmal Wasser in ein rund 15 mal 15 Meter großes provisorisches "Becken" ein.
In der Folge bildete sich tatsächlich eine Eisschicht auf dem Platz. Doch innerhalb von Stunden war diese Pracht dahin. Unbekannt hatten wohl die "Eispiste" betreten und dabei das dünne Eis zum Zerborsten gebracht.
Problem Quellenstraße
Laut Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) hieß es gestern auf dem Platz am Ufer erneut "Mainwasser marsch". Der anhaltende Frost sowie die Tatsache, dass der Boden nun in den unteren Lagen fest gefroren ist, lassen beim Rathauschef die Hoffnung keimen, dass es doch noch etwas wird mit der Eisbahn. "Der Platz wird jetzt noch bearbeitet, um die Unebenheiten zu glätten." Der Verwaltungschef ist gespannt, ob die anhaltenden Minusgrade tatsächlich dazu führen, dass nun innerhalb kürzester Zeit eine brauchbare Eisfläche hergestellt werden kann.
Bei einer ähnlichen eisigen Angelegenheit Sache hat der Bürgermeister allerdings eine schlechte Nachricht parat. Es geht dabei um eine mögliche Eisbahn in Wicker. Die ehemalige Wickerer Ortsvorsteherin Berthilde Enders (CDU) hatte daran erinnert, dass bei der Erstellung des Mehrzweckplatzes "Quellenstraße" im Jahre 1981 eigens eine Fläche zum Fluten bei kalten Temperaturen für die Eislauffreunde eingerichtet wurde. Inzwischen steht dort eine Halfpipe. Der Hinweis an Bürgermeister Antenbrink, dort mit dem Einsatz von Wasser für eine Eisfläche zu sorgen, sei jedoch "mit Ängsten der Lärmbelästigung für die Nachbarn abgetan" worden, Enders. "Ich bitte den Bürgermeister nun nochmals auf diesem Weg die Angelegenheit zu prüfen und wenn möglich auch umzusetzen", erläutert die Ex-Ortsvorsteherin in einer Mitteilung.
Doch Rathauschef Michael Antenbrink weist auf vergangene Zeiten hin. Es seien – vor seiner Amtszeit – bereits Versuche unternommen worden. Damals sei es jedoch zu Zerstörungen der Eisfläche gekommen. Deshalb sei es nicht ratsam, noch einmal dieses Vorhaben anzugehen, erklärte der Verwaltungschef auf Anfrage des Kreisblatts. meh



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