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Zwei Maschinen starten durch
Flörsheim. Die Flugzeuge über der Mainstadt auszublenden, ist bei Ostwetterlage kaum möglich. Wenn die Maschinen von ihren Routen abweichen, geschieht es deshalb meistens nicht unbeobachtet. Vorgestern wunderten sich manche Flörsheimer und Eddersheimer Bürger über zwei Lufthansa-Maschinen, die den Landeanflug abbrachen. Dass das keine Fehleinschätzung war, wurde von dem Flughafenbetreiber bestätigt. Fraport-Aufzeichnungen, die im Internet einzusehen sind, belegen, dass die Flüge DLH 863 (20.46 Uhr), eine A-319-Maschine, sowie DLH 4 CP (20.54 Uhr), eine A-320-Maschine, vor dem geplanten Aufsetzen auf der Nordwest-Landebahn noch einmal durchstarteten. Viele Ausbaukritiker fühlen sich von solchen Vorfällen in ihrer Skepsis gegenüber der neuen Landebahn bestärkt. Fraport-Sprecher Frank Cornelius bestätigte auf Anfrage gegenüber dem Kreisblatt den Vorfall. In der Vergangenheit diskutierte Bedrohungsszenarien, wie zum Beispiel die Störung des Flugbetriebes durch Vogelschwärme, wies er allerdings bei den oben genannten An- beziehungsweise abgebrochenen Landeanflügen zurück. Zu der späten Uhrzeit seien keine Vögel mehr unterwegs, erklärte der Fraport-Mitarbeiter. Es habe sich bei den relativ spät geänderten Landeanflügen vielmehr um ein "relativ normales" Ereignis gehandelt, so Frank Cornelius. Die Landeanflüge der beiden Lufthansa-Maschinen sei abgebrochen worden, weil sich noch ein Flugzeug auf der Landebahn befunden habe. "Die Flieger wurden aus Sicherheitsgründen umgeleitet", meinte Cornelius. sas



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