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Hier wird nachmittags betreut
Anmeldung am neuen Betreuungszentrum der Geschwister-Scholl-Schule läuft – Kreis: Gute Resonanz
Bis Ostern sind es nur noch wenige Wochen – und danach dürfen die Steinbacher Grundschulkinder endlich ihre neue Geschwister-Scholl-Schule beziehen. Bis dahin müssen Eltern, die eine Nachmittagsbetreuung für den Nachwuchs brauchen, einen entsprechenden Antrag gestellt haben. Und das neue Betreuungszentrum bevölkert sich schneller als gedacht. . .
Steinbach. ![]()
In diesem Gebäude ist das neue Betreuungszentrum der Geschwister-Scholl-Schule untergebracht. Foto: Priedemuth Mit der Fertigstellung des Neubaus der Geschwister-Scholl-Schule bis nach den Osterferien wird auch das Betreuungsangebot der Grundschule weiter ausgebaut. Das erklärte Kreissprecherin Pamela Ruppert gestern auf Anfrage der TZ. War die Mittagsbetreuung bislang auf 90 Kinder plus 20 im städtischen Hort beschränkt – sie sind momentan noch im alten Verwaltungsgebäude untergebracht – wird es im neuen Betreuungszentrum deutlich mehr Plätze geben. "Wir planen derzeit die Einrichtung – 125 Plätze in fünf Gruppen", sagte Ruppert. "Damit haben wir noch Luft, denn das Zentrum ist auf sechs Gruppen angelegt. Theoretisch könnten wir also 25 weitere Kinder aufnehmen."
Dass es so kommt, liegt nicht nur im Bereich des Möglichen, sondern sogar des Wahrscheinlichen, denn laut Ruppert ist die Resonanz auf das nachmittägliche Betreuungsangebot an der rund 400 Grundschüler umfassenden Schule groß.
Ein Grund dürfte nicht nur im Neubau an sich liegen, sondern auch in der flexiblen Wahl der Betreuungszeiten. Von 7 bis 17 Uhr ist das Zentrum immer geöffnet – wer dieses Modul bucht, muss 190 Euro pro Kind und Monat berappen. Buchbar sind aber auch Module bis 15 Uhr (140 Euro). Und wer die Betreuung nur an einzelnen Tagen benötigt – auch das geht. Je nachdem, ob es sich um zwei oder drei Tage bis 17 oder um zwei oder drei Tage bis 15 Uhr handelt, variiert der Preis zwischen 56 und 114 Euro pro Kind und Monat.
Hilfe für Großfamilien
Für kinderreiche Familien von Vorteil: Sind zwei Kinder in der Betreuung untergebracht, wird für das zweite nur die Hälfte der Kosten fällig. Sind drei Kinder und mehr aus einer Familie in der Betreuung, sind diese dritten und vierten Kinder gänzlich von den Gebühren befreit. Ebenfalls gut gelöst: Alle Module decken, ähnlich wie beim städtischen Hort, auch eine Betreuung in der Ferien ab.
Apropos Hort: Das neue Betreuungszentrum bietet mit seinem Mittagessen ja ein hortähnliches Angebot. Dafür sind allerdings zusätzlich folgende Beiträge fällig: Bei zwei Mittagessen pro Woche 26 Euro pro Monat, bei drei Essen 38 Euro, bei fünf Essen 63 Euro. Das Essen liefert übrigens der kreiseigene Taunus Menü Service.
Träger des Betreuungsangebotes ist der Hochtaunuskreis, mit der Durchführung ist die Kinderbetreuung im Taunus (KIT) beauftragt. Das Team von 15 Mitarbeitern (die bisherigen Betreuer werden übernommen) steht unter der Leitung von Birgit Katona. Die jetzige Leiterin der Betreuungsschule, Anne Euler-Marold, geht in den Ruhestand.
Platz ist im neuen Haus reichlich vorhanden, denn nicht nur, dass es für jede Gruppe einen Raum und einen Nebenraum gibt, es ist auch ein Bewegungszimmer vorhanden. Gegessen wird natürlich in der neuen Mensa.
Das Betreuungsangebot besteht in der Regel für Kinder der Klassen 1 und 2, sofern Kapazitäten vorhanden sind, es kann aber auch eine Betreuung in den Klassen 3 und 4 erfolgen. Das geschieht bereits an anderer Stelle im Kreis, etwa bei der Friedrich-Ebert-Schule im Homburger Stadtteil Gonzenheim.veh/sbm



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