24.01.2012 FFC Frankfurt

1. FFC Frankfurt: Strafstoß-Premiere für Coach Kahlert

Sie tanzten die Gegnerinnen auf dem Hallenboden regelrecht aus: Der 18. DFB-Hallencup in Magdeburg war genau das richtige Terrain für wendige Technikerinnen wie Lira Bajramaj, Dzsenifer Marozsán, Svenja Huth oder Ana-Maria Crnogorcevic.

Frankfurt. Auch die "Kleinen" Meike Weber und Ria Percival sind für Hallenfußball geradezu prädestiniert. Und Saki Kumagai, Jasmin Herbert und Gina Lewandowski verliehen dem Team Stabilität und die wiedergenesene Torfrau Desirée Schumann den nötigen Rückhalt.

Unterm Strich sprang für den 1. FFC Frankfurt der achte Triumph beim offiziellen DFB-Hallenspektakel heraus. "Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und verdient den Titel gewonnen", meinte Manager Siegfried Dietrich, der unmittelbar nach seiner Rückkehr aus Südafrika die einzige Turnierniederlage der Frankfurterinnen erleben musste: ein 1:3 gegen den VfL Wolfsburg.

Mit einem 2:0 gegen den USV Jena und einem 3:0 gegen den SC Bad Neuenahr realisierte der FFC jedoch noch den Gruppensieg. Während Cup-Verteidiger Turbine Potsdam im Neunmeterschießen am SC Bad Neuenahr gescheitert war, siegte der 1. FFC Frankfurt im Viertelfinale gegen Bayer Leverkusen sicher mit 5:2.

Im spannenden Halbfinale glich der Hamburger SV 37 Sekunden vor dem Ende zum 1:1 aus, doch das dramatische Neunmeterschießen ging dank zweier Glanzparaden von Desirée Schumann mit 8:7 an die Frankfurterinnen. "Das war das erste Mal in meiner Trainerkarriere, dass eine Mannschaft von mir ein Spiel im Strafstoß-Schießen gewonnen hat", jubelte FFC-Trainer Sven Kahlert.

Im Finale gegen den FCR Duisburg hielt Schumann ihr Team im Spiel. In den letzten fünf Minuten gelangen Frankfurt vier Treffer. Den Schlusspunkt setzte Bajramaj, die damit ihr Torkonto auf fünf Treffer erhöhte. Übertroffen wurde sie nur noch von der zur besten Spielerin des Turniers gewählten Marozsán, die insgesamt sieben Mal erfolgreich war und damit zur Torschützenkönigin avancierte.löf

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Ergebnisse Fußball, Frauen-Bundesliga

1. FC Lok Leipzig – Bayern München
2:2
Bayer Leverkusen – USV Jena
3:2
FCR Duisburg – Turbine Potsdam
0:2
Hamburger SV – SC Bad Neuenahr
0:4
SC Freiburg – SG Essen
0:3
VfL Wolfsburg – 1. FFC Frankfurt
1:0
1 1 Turbine Potsdam
53
2 2 VfL Wolfsburg
52
3 3 FCR Duisburg
45
4 4 1. FFC Frankfurt
43
5 5 SG Essen
30
6 8 SC Bad Neuenahr
25
7 6 Bayern München
25
8 7 SC Freiburg
23
9 9 Hamburger SV
22
10 10 USV Jena
15
11 12 Bayer Leverkusen
14
12 11 1. FC Lok Leipzig
13
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