Abschied unter Freunden
Am Samstag treffen die „Pascal Roller Allstars“ auf die Skyliners
Am Samstag bestreitet der Basketballer Pascal Roller sein Abschiedsspiel. Natürlich in Frankfurt.
Frankfurt. ![]()
Pascal Roller, hier im Dress der Frankfurt Skyliners, bestreitet am Samstag sein Abschiedsspiel. Foto: Storch Pascal Roller ist um eine Erfahrung reicher – die, dass er auch ohne Mittagsschlaf den Tag "überstehen" kann. 20 Jahre legte der frühere Kapitän der Skyliners nach anstrengenden Trainingseinheiten am Morgen zwischendurch eine Pause ein. Nun aber ist der 35-Jährige im Arbeitsleben abseits des Felds angekommen – ganz so, wie er sich das vorgestellt hat: als freier Mitarbeiter einer Sportmarketing- und Eventagentur. Außerdem ist Roller bei den Skyliners unter anderem Botschafter für das Projekt "Basketball macht Schule". Wie er auch für Sport 1 Co-Kommentator ist.
Eins war ihm wichtig: Sich am Anfang nirgendwo fest zu binden, um herauszufinden, was für ihn das Beste nach seiner aktiven Karriere ist. Vom Profisport bei den Skyliners löste er sich bewusst, "das habe ich Geschäftsführer Gunnar Wöbke früh signalisiert, dass ich mich da derzeit nicht sehe", so der gebürtige Heidelberger. Eine Aufgabe zum Beispiel als Teammanager der Erstliga-Mannschaft wäre für ihn also nicht in Frage gekommen.
An diesem Samstag aber sucht er noch einmal aktiv die Nähe zu seinen ehemaligen Kollegen. Von 18 Uhr an steigt in der Trainingshalle im Frankfurter Nordwestzentrum, die mit 1200 Zuschauern vollbesetzt sein wird, sein Abschiedsspiel. Die "Pascal Roller Allstars" treten dann gegen das Frankfurter Bundesliga-Team an. Mit Robert Maras, Gerrit Terdenge oder Denis Wucherer versammelt Roller viele alte Weggefährten um sich. Auch Dominik Bahiense de Mello, der jetzt in Oldenburg spielt, kündigte sein Kommen an.
Trainiert werden sollte die Auswahl für die drei Mal elf Minuten Spielzeit von Stefan Koch, doch der Headcoach der Artland Dragons musste aus Termingründen absagen. Nun übernimmt Michael Schwarz, ein früherer Mitspieler von Roller in Freiburg, die Aufgabe. Zu einem Wiedersehen mit den Trainern Gordon Herbert und Murat Didin wird es ebenfalls nicht kommen. Mit den "Old Boys" der Skyliners, einer Kreisligamannschaft, bereitete sich Roller in dieser Woche auf seinen Abschied Rahmen vor. Auf die große Bühne zurückzukehren reizte ihn in den vergangenen Monaten nicht. "Das ich regelmäßig und viel essen kann" – das vermisse er am meisten, sagt der ehemalige Nationalspieler, der im Sommer 2011 seine Laufbahn beendete. Obwohl Roller ein halbes Jahr keinen Sport trieb, legte er kaum an Gewicht zu.
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