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Bostoner Polizisten als Eisverkäufer

Warum denn nicht gleich so? Die Polizei der US-Ostküstenmetropole Boston schickt eine fahrende Eisdiele auf Patrouille. Polizeichef William Evans stellte den Eiskrem-Wagen vor, der die blau-weißen Farben der Polizei trägt –und die Aufschrift „Gratis-Eis“.

Der Neuzugang des Polizeifuhrparks werde nicht in erster Linie der Verbrechensbekämpfung dienen, räumte der Polizeichef ein. Vielmehr wolle sich die Polizei damit vor allem bei Kindern beliebt machen. „Die gute Stimmung, die der Wagen zwischen meinen Beamten und den jungen Leuten in unserer Stadt erzeugt, ist bemerkenswert“, sagte Evans. Er räumte ein: „Wenn mir vor 30 Jahren jemand gesagt hätte, dass ein Eiswagen Teil des Patrouillen-Fuhrparks der Bostoner Polizei würde, hätte ich ihn für verrückt gehalten.“

Das rund 80 000 Euro teure Fahrzeug, das eine Stiftung finanzierte, soll vor allem bei Veranstaltungen und an sehr heißen Tagen zum Einsatz kommen. Denn ein Wasserwerfer sorgt zwar ebenfalls für Abkühlung, macht aber nicht unbedingt beliebt.

Wer es der Bostoner Polizei nachmachen möchte, hätte sicherlich auch hierzulande Erfolg – ganz gleich, ob Polizist, Politiker oder Chef. Denn das Konzept, sich durch Eis beliebt zu machen, trägt Früchte. Zumindest die Früchte im Eisbecher.

(afp,pro)
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