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Eine eigene Pipeline fürs Bier

Wer Bier liebt, träumte vielleicht schon mal vom Gerstensaft aus einer eigenen Leitung. Xavier Vanneste aus dem flämischen Brügge hat sie gebaut.

Der Besitzer der Traditionsbrauerei De Halve Maan ließ drei Kilometer lange Rohre unter der von der Unesco als Weltkulturerbe geschützten Stadt verlegen. Das hat seine Gründe: De Halve Maan braut direkt im mittelalterlichen Stadtkern. In der kleinen Brauerei war aber irgendwann nicht mehr genügend Platz, um alle Flaschen abzufüllen. Daher baute das Unternehmen eine Abfüll-Fabrik in einem Industriegebiet – seitdem poltern jeden Tag vier bis fünf Tanklaster mit Bier über das Kopfsteinpflaster der engen Gassen. Vor allem im Sommer sind dort auch viele Touristen unterwegs. Als Vanneste Bauarbeiter ein Kabel verlegen sah, kam ihm die Idee einer unterirdischen Rohrleitung von der Abfüll-Fabrik zur Brauerei. Gut vier Jahre dauerten Planung und Bau. Ab September sollen nun pro Stunde 4000 Liter Bier durch die Pipeline schießen. 12 000 Flaschen können damit gefüllt werden. Na dann Prost!

(dpa)
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