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Vergebliche Tierliebe

Erfolglos hat eine 28 Jahre alte Hundehalterin versucht, ihre vom Ehemann verkaufte Chihuahua-Hündin zurückzubekommen. Das Amtsgericht Siegburg wies ihre Klage gestern ab, weil sie nicht nachweisen konnte, dass „Cartier“ ihr gewaltsam entrissen wurde. Gegen ihren Willen habe er „Cartier“ aus dem Auto gezerrt, in das sie am Tag der Trennung all ihr Hab und Gut eingeladen habe. Sie habe die Autotür nicht schnell genug verschlossen, trug sie dem Gericht vor. Ihr Mann dagegen sagte, seine Frau habe nur den schwarzen Kater mitgenommen, den Chihuahua aber zurückgelassen.

Das Paar hatte sich getrennt. Nach dem Auszug der Frau aus der gemeinsamen Wohnung im Juni 2015 hatte der Ehemann das Tier (1) für 640 Euro an eine Halterin nach Siegburg verkauft. Mit Hilfe eines Tiersuchdienstes und Vermisstenanzeigen machte die Frau „Cartier“ tatsächlich wieder ausfindig. Aber die neue Halterin will das Tier behalten und darf das auch, weil sie es – so wörtlich – gutgläubig erworben hat. Das Ex-Frauchen hat Berufung eingelegt. dpa

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