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Batsch

Wer sich „in e schee Batsch gebracht“ hat, ist in eine unangenehme oder schlimme Lage geraten. Er dürfte sich so unbehaglich fühlen, als ob er im Matsch säße, was „Batsch“ auch bezeichnen kann. „Es is e fertscherlischer Batsch draus“ führt uns das Bild vom Schmuddelwetter mit Nässe und Dreck vor Augen.

Der Ausruf „Batsch dich, do leire (da liegt er)“ kommentiert ebenfalls das Missgeschick einer Person, wobei „Batsch“ lautlich ein schlagendes Geräusch nachahmt. „E Ohrfei is e Batsch“, heißt es im Frankfurter Wörterbuch.

Zu den in der Mundart beliebten Wortkombinationen gehören zum Beispiel die „Batschfraa“ oder das „Batschweib“ (Klatschbase), die „Miggebatsch“ (Fliegenpatsche) und die „Batschkapp“, die geschmeidige Schirmmütze, die sich „batsche“ lässt. Letztere ist den meisten als Markenzeichen von Bodo Bach bekannt und Musikfans als Name des bekannten Musiklokals in Frankfurt.

„Batschgumbel“ beschreibt das unerfreuliche Dasein eines Menschen, der sich für alle möglichen Arbeiten hergibt, wird auch als „Dualles“ (einer, der alles tut) oder „Batschegunggel“ bezeichnet und kommt dem Hanswurst sehr nahe. Ein „Batschel“
verhält sich unbeholfen und tolpatschig, ähnlich wie ein Kleinkind, das mit seinen „Batschehändche“ ungeschickt hantiert.

„Hessisch für Anfänger“

Das Buch von Hans Peter Dieterich, erschienen im Societäts Verlag, 12,80

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