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Pianissimo: Adieu an der Raststätte

Kurz vor der großen Rückreisewelle heißt es Abschied nehmen. Im Idealfall allerdings nur am Urlaubsort – und nicht an der Raststätte.

Denn offenbar hat sich in den vergangenen Jahren das Missverständnis eingeschlichen, dass im Urlaub lästig gewordene Angehörige dort ausgesetzt werden können. Na gut, manchmal ist es ein Versehen, wenn Kinder nicht wieder ins Auto einsteigen und die Eltern trotzdem losfahren. Wird aber das Fehlen von Ehepartner oder Schwiegermutter erst 500 Kilometer weiter bemerkt, liegt die Vermutung nahe: Der Fahrer erholte sich nicht, wie vorgesehen, an der Raststätte. Sondern erst hinterher.

Das kann aber keine Lösung sein – weder moralisch noch praktisch. Würden nämlich alle Familienmitglieder, die jemals genervt haben, an Raststätten ausgesetzt, wären die dortigen Kapazitäten schnell erschöpft und die Schlangen vor den Sanitärräumen unendlich. Das würde die Toilettenpause für brave Bürger, die dort weisungsgemäß Rast machen, unzulässig verlängern.

Menschen, die eventuell zurückgelassen werden könnten, sollten daher wachsam sein. Sagt etwa ihr Partner Sprüche wie „Wer rastet, der rostet“ , sollten sie gar nicht einsteigen. Sondern schon vorsorglich ausrasten.

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