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An der Murmel

Nach diesem Wochenende ist die Welt nicht mehr dieselbe. Hat sich doch Spektakuläres ereignet – bei der Murmelmeisterschaft.

Na gut, für manche Bundesbürger sind Fußball oder Tennis als Sportarten immer noch wichtiger – allerdings völlig zu Unrecht. Steckt doch im Murmelspiel viel größeres gesellschaftliches Potenzial. So findet es zum einen eine sinnvolle Verwendung für Glaskugeln. Diese sind sonst Grundlage fast aller Prognosen in Politik und Wirtschaft, aber dabei oft wenig treffsicher. Ganz anders die Murmel, die immer irgendwann die Kuhle trifft. Nicht cool, aber dafür sehr „kuhl“.

Auch der Alltag erfährt durch die Murmel einen ganz neuen Schwung. Gilt doch damit nicht mehr: „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Sondern: „Und täglich grüßt das Murmel-Tier“ – also derjenige, der tierisch gut im Murmel-Spielen ist. Das ist jetzt eine Oldenburger Mannschaft, und entsprechend lautet der Gruß „Moin.“ Er darf von Ortsfremden aber auch gemurmelt werden.

Murmeln ist also das neue Joggen, das neue Segeln und das neue Yoga. Wer sich aber fragt, ob es für all das genügend Murmeln auf der Welt gibt, braucht sich nur umzuschauen. Denn der Vorrat scheint unendlich und die globale Vorbereitung fast abgeschlossen. Sonst hätte ja nicht jeder einen an der Murmel.

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