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Kolumne: Angst vor dem Zahnarzt

Im nächsten Jahr wird alles schlechter. Denn von ihrem eigenen Bonusheft gezwungen, müssen Menschen dann wieder eine lästige Pflicht erledigen, die sie in diesem Jahr bereits abgehakt hatten: den Gang zum Zahnarzt.

Wer davor aber besonders viel Angst hat, sollte jetzt auf Forscher der Universitätsklinik Jena hören. Sie empfehlen Musik, Entspannung und Hypnose gegen die Zahnarzt-Angst – oder ausführliche Informationen. Letztere allerdings wirken aber vielleicht nur, wenn sie mit monotoner Stimme von einem langweiligen Dentisten besonders einschläfernd vorgetragen werden. Sind doch Details zur geplanten Quälerei normalerweise kein Mittel zur Beruhigung – und Mut beruht oft nur auf einem Mangel an Informationen. Aber diese Erkenntnis ist offenbar nicht in Zahnstein gemeißelt.

Na gut, Zähneputzen könnte vielleicht auch dabei helfen, der Angst vorm Zahnarzt zu begegnen. Aber mit genug Musik, Entspannung und Hypnose kann sich der Patient vielleicht einreden, immer gründlich geputzt zu haben. Und dann gibt es auch kein Heulen und Zähneklappern. Denn hier ein sehr beruhigendes Detail: Der Mund wird ja so weit offen gehalten, dass Zähneklappern gar nicht möglich ist.

(rolfs)

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