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Pianissimo: Beleidigte Katzen

Wenn heute eine Katze beleidigt guckt, tut sie das völlig zu Recht. Denn vermutlich wurde sie von Zweibeinern nicht genug gewürdigt – schließlich war gestern Weltkatzentag. Und so ein Versäumnis ist, wie alle Ehemänner mit ähnlichen Beziehungsgedenktagen wissen, nicht wieder gutzumachen.

Aber vielleicht würde die Katze Nachsicht walten lassen, wenn sie wüsste, wie es um den Menschen bestellt ist. Dieser wird nämlich immer mehr zum Problemwesen – sogar aus Sicht seiner Artgenossen!

So fühlen sich viele Menschen in Büros oder Straßenbahnen nicht artgerecht gehalten, entwickeln Aggressionen und werden kratzbürstig. Und das bei anderen Säugetieren erfolgreiche Kraulen an Kinn, Bauch und hinterm Ohr fällt beim Menschen schnell unter den Begriff Belästigung. Das wirkt auf Katzen besonders seltsam, hat doch gerade der Mensch ab 40 oft noch mindestens ein Reserve-Kinn.

Viele verantwortungsbewusste Stubentiger liegen inzwischen nur noch träge auf dem Sofa, weil sie Bedenken haben, ihren verwirrten Menschen überhaupt noch allein zu Hause zu lassen. Denn dieser sagt oft bedeutungsschwanger: „Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch.“ Aber das ist eine offenkundige Wahnvorstellung, hat er doch nach eigener Auffassung nie genug Mäuse.

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