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Pianissimo: Der Sand ist weg

Mal ganz grobkörnig formuliert: Es geht zu Ende mit der Welt. Denn nicht nur Wasser, saubere Luft und Intelligenz werden knapp. Sondern auch noch der Sand.

Menschen bauen nämlich nicht nur – wie heute üblich – Luftschlösser auf Sand. Das heißt neudeutsch „Großprojekt“. Sondern tatsächlich wird für Betonwüsten auch Beton benötigt, der wiederum aus Sand besteht. Und wo früher Wanderdünen lustig vor sich hin spazieren konnten, wird heute Sand zwangsweise an Urlauberstrände verbannt. Von dort wandert er dann nur noch frei in Sandalen und in die Ritzen zwischen den Zehen.

Wenn es aber nicht mal überall am Meer noch Sand wie Sand am Meer gibt, kann das auf Dauer nicht gut gehen. Auch gesellschaftlich drohen schwere Missstände. Denn wohin soll mancher vor lauter Problemen seinen Kopf noch stecken, wenn nicht in den Sand? Wo sollen sinnlose Diskussionen verlaufen, wenn nicht im Sande? Auch die allerkleinsten Sandreserven müssen daher nun ausfindig gemacht werden. Und sehr verdächtig, solche zu besitzen, sind Politiker oder Manager. Denn die streuen anderen gern Sand in die Augen.

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