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Pias Potpourri: Eine Minute zu spät

Die Welt ist aus den Fugen geraten. Denn die Tagesschau, neben der Atomuhr in Paris das Maß aller Zeitmessung, begann am Montagabend eine Minute zu spät!

Angeblich lag das an „technischen Problemen in der zentralen Sendeleitung“. Aber ist das glaubwürdig? Vielleicht wollte der Sender junge Menschen anlocken – die wollen ja angeblich kein lineares Fernsehen mehr, also nicht zu festgelegten Zeiten gucken. Und mit der einen Minute Verspätung zeigte die ARD nun ganz cool: Wir legen uns auch nicht mehr fest.

Allerdings können auch seit Tagen die Einschaltquoten nicht mehr ermittelt werden. Und beides zusammen lässt für Verschwörungstheoretiker nur einen Schluss zu: Kleine grüne Männchen, frisch aus dem All gelandet, haben die Quote als Wurzel allen Unterhaltungsübels zerstört und übermittelten den Zuschauern in der Warteminute eine geheime Botschaft, die rückwärts gesungen heißt: Weg von der Flimmerkiste!

Für die, die das nicht entschlüsseln konnten, stellte die Warteminute jedoch ein Problem dar. „Wir hoffen, Sie haben die ersten 60 Sekunden irgendwie gut überbrücken können“, twitterte die ARD. Aber das wirkt naiv. Schließlich reichen 60 Sekunden nicht mal für einen soliden Ehestreit darüber, wessen Uhr eigentlich falsch geht.

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