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Pianissimo: Einkaufsliste

Die Welt vermüllt, aber die Rettung ist nahe. Und sie liegt ausgerechnet in der Einkaufsliste.

Wer nämlich eine solche schreibe, vermeide Verpackungsmüll, meint ein Experte vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland. Denn dann wisse der Käufer genau, was er für die nächsten zwei Wochen brauche. Das wäre schön, gäbe es nicht die Realität.

<span></span> Bild-Zoom Foto: Salome Roessler

Denn entweder ist die entscheidende Zutat, die auf der Einkaufsliste steht, gerade nicht erhältlich – so dass der Käufer spontan auf ein anderes Gericht umschwenken muss. Oder er arbeitet die Liste ab, hat aber etwas nicht draufgeschrieben. Dann neigt er beim zweiten oder dritten Supermarkt-Gang zu verwirrten Fehlkäufen.

Außerdem ist die Vorausplanung um zwei Wochen heute schon sehr kühn. Wer kann denn zuverlässig sagen, ob er in 14 Tagen noch einen Job oder Partner hat? Ob seine Kinder nicht plötzlich lieber bei Freunden essen oder Veganer werden? Ob ihm nächste Woche der Stress den Appetit verdirbt oder das Frustessen überwiegt? All das hat Einfluss auf die Einkaufsplanung. Und wer dann wieder eine Liste schreiben muss, erzeugt neuen Papiermüll.

Manche immerhin schaffen es, Planung und Spontaneität in Einklang zu bringen: Denn sie schreiben etwas auf die Liste, können es dann aber selbst nicht mehr lesen.

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