Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer

Erpresser mit Bart

Verdächtig war der Nikolaus ja schon lange. Aber in diesem Jahr muss er endgültig als Gefährder eingestuft werden. Denn er treibt es wirklich zu weit.

So ist er durch seinen langen Bart nicht nur beinahe maskiert. Er steigt auch in fremde Häuser ein und hinterlässt dort stets verdächtige kleine Pakete. Das muss gerade in diesen Tagen jeden wachsamen Bürger beunruhigen.

Denn diese Pakete, als Geschenke verharmlost, tragen keinen Absender! Und sie erhalten mit hoher Wahrscheinlichkeit gefährliche Stoffe wie etwa das Suchtmittel Zucker. Deklariert sind jedoch als Nikolaus-Gaben, und auch das nur in Gedichten, Nuss und Mandelkern – ein klarer Verstoß gegen die Lebensmittelkennzeichnung. Zudem ragen aus der Nikolaus-Hand oft auch noch verdächtige Drähte heraus, Unwissende sprechen hier von „Rute“.

Wer heute einen Nikolaus sieht, sollte daher sofort alle verfügbaren Sicherheitsbehörden alarmieren. Denn es handelt sich vermutlich um einen Erpresser. Schlaue Kinder wussten das übrigens schon längst. Bekommen sie doch vom Nikolaus immer nur etwas Süßes, wenn sie brav sind.

Zur Startseite Mehr aus Pianissimo

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse