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Pianissimo: Erschöpfte Hexen

Die Walpurgisnacht war einst eine Nacht der Ausschweifungen von Hexen und Teufel. Aber heute muss leider konstatiert werden: Die wilden Jahre sind vorbei.

Wie die Polizei im Harz gestern mitteilte, gab es bei den Feiern zum 1. Mai „keine besonderen Vorkommnisse.“ Das bedeutet wohl: Auf jeder normalen Firmenfeier ist inzwischen mehr los als in der Walpurgisnacht. Und wenn es dabei überhaupt noch Ausschweifungen gibt, werden diese nur pflichtbewusst abgehakt. Vermutlich – ähnlich wie bei einer Vereinssitzung – nach einer formalen Begrüßung aller anwesenden Unholde und einer ermüdenden Verlesung der Tagesordnungspunkte bzw. Walpurgisnachtordnungspunkte.

Das könnte daran liegen, dass weibliche Zauberfacharbeiter anderweitig so sehr eingespannt sind. Denn sie müssen sich sowohl um Kröten kümmern als auch den Besen schwingen – eine anstrengende Doppelbelastung, die manche nicht mehr unter einen Hexenhut bringen und sie fast zum Satz verleitet: „Ich kann doch nicht hexen.“ Damit jedoch ist der Zauber gebrochen, der die Hexe von der normalen Frau unterscheidet. Aber auch eine Beschränkung auf die hexenhäuslichen Pflichten ist für viele nicht ratsam. Denn dann kommen sie irgendwann in Teufels Küche.

(rolfs)
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