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Fliegende Kamera

Viele ärgern sich, wenn Fliegen um sie herumsurren – oder gar Mücken im Sommer. Doch sie könnten sich nach diesen Zeiten noch zurücksehnen.

Denn der Selfie-Stick, das Schwert des modernen Urlaubers, wird angeblich bald durch die erste fliegende Kamera im Hosentaschenformat ersetzt. Wenn dann etwas um den Kopf herumfliegt, ist es kein Insekt mehr, sondern eine Kamera.

Möglicherweise müssen sich andere Entwicklungen daran anpassen. So brauchen Menschen vermutlich bald statt eines Fliegengitters ein Kameragitter vor dem Fenster. Klebestreifen, die von der Decke herunterhängen, könnten herumsurrende Kameras abfangen. Und Insekten und Vögel brauchen dringend ein Medientraining, prallen sie doch sonst in der Luft ständig gegen Kameras. Oder sie machen besonders waghalsige Flugmanöver in der Hoffnung, aufgenommen zu werden.

Wer allerdings die Kameras wirklich beseitigen will, hat es schwer. Ist doch die Kameraklatsche der Fliegenklatsche nicht so leicht nachzuempfinden und stößt zudem auf ein Hindernis. Denn derjenige, der eine fliegende Kamera besitzt, hat meistens schon eine Klatsche.

(rolfs)
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