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Pianissimo: Fünf Jahre Parfum

Gestern wurde zum Muttertag mancher Flakon verschenkt. Doch kaum scheint das geschafft, kitzelt in Zeiten des allergischen Dauerniesens diese Nachricht schon wieder in der Nase: Deutsche nutzen im Schnitt fünf Jahre das gleiche Parfum. Wer also jemanden nicht riechen kann, weiß jetzt zumindest: Das wird wohl die nächsten fünf Jahre so bleiben.

<span></span> Bild-Zoom Foto: Salome Roessler

Allerdings wirft dieses Ergebnis einer Umfrage von Splendid Research auch Fragen auf: Warum wird dann nach fünf Jahren gewechselt? Handelt es sich um bloße olfaktorische Abenteuerlust? Ist das alte Parfum dann nicht mehr erhältlich? Oder wird vielleicht der Partner ausgetauscht, der den Duft mangels anderer Geschenkideen immer wieder auf den Gabentisch legte? Gerade der letztere Fall scheint oft alternativlos. Denn wenn dem Schenkenden seine Phantasielosigkeit unter die Nase gerieben wird, verduftet dieser manchmal schon vor Ablauf der Fünf-Jahres-Frist.

Wer aber aufgrund dieser Studie jetzt fordert, auch alle fünf Jahre Politiker oder Manager auszutauschen, fällt vermutlich auf die Nase. Obwohl es die Geruchslage in Einzelfällen durchaus verbessern könnte. Heißt es doch in manchen Unternehmen immer wieder: Der Fisch stinkt vom Kopfe her.

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