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Gesichtsyoga

Es gibt keinen Körperteil, der von der Selbstoptimierung verschont bleibt. Denn künftig sollen sich nicht nur die Gliedmaßen beim Yoga entspannt verknoten, sondern auch das Gesicht.

So empfiehlt eine Hautärztin in der „Apotheken Umschau“ ein morgendliches „Gesichtsyoga“ oder gar „Gesichtsworkout“ für die Muskeln an Hals und Gesicht. Schon drei bis fünf Minuten „Mimogymnastik“ vor dem Spiegel führen demnach zur Straffung und regen den Stoffwechsel an. Aber Kenner ahnen: Das kann nur ein Anfang sein.

Bietet doch das Büro schon kurze Zeit später oft noch viel mehr Gelegenheiten für wirklich effektive Gesichtsübungen: So werden etwa vor Staunen oder gar Entsetzen die Augen oft weit aufgerissen – das ist gut gegen Mimikfältchen und regt den Stimmungswechsel an. Naserümpfen über andere gilt als tolles Workout für die Gesichtsmittelmuskeln. Und das wertvolle Konferenzgähnen lockert den durchs nächtliche Zähneknirschen oft sehr verspannten Kiefer.

Sollte aber ein Mitarbeiter plötzlich einem anderen den Vogel zeigen, so darf das künftig auch nicht falsch aufgefasst werden. Denn damit will er nur demonstrieren: „Guck mal, hier oben wirkt schon mein Gesichtsyoga.“

(rolfs)

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