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Pianissimo: Gestörter Schlaf

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Diese Meldung kommt so oft, dass sie allein manche schon um den Schlaf bringt: Jeder Dritte schläft schlecht. Und warum sollte er auch seine Nacht mit in effizienten Schlummer vergeuden?

So nennt die aktuelle Schlafstudie der Techniker Krankenkasse als Ursachen fürs wachliegen den Schichtdienst, den Straßenlärm oder das Smartphone. Aber der wichtigste Grund ist doch: Nachts ist endlich mal Zeit zum Nachdenken. Wann sonst kann der Mensch sich so ausführlich und ungestört Sorgen um die Zukunft machen oder mit seiner Vergangenheit hadern? Intensives Grübeln über diese Frage in der vergangenen Nacht ergab: eigentlich nie. Denn tagsüber ist Denken oft weder zeitlich möglich noch erwünscht.

Na gut, das nächtliche Nachdenken bringt natürlich nichts. Aber das wird erstaunlicherweise nur tagsüber deutlich. Zwischen Mitternacht und frühmorgens hemmt dieser Umstand das Kopfzerbrechen auf keinen Fall. Wer also wachliegt, sollte daher vielleicht nur versuchen, seine Gedanken positiv zu wenden – und die Aussage „jeder Dritte schläft schlecht“ noch mal übernichtschlafen. Denn dann wird ihm klar: Wenn ich wachliege, sorge ich dafür, dass zwei andere schlafen.

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