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Pianissimo: Heiraten fürs Hirn

Manche Paare fragen sich, warum sie heute noch heiraten sollen. Dabei ist die Antwort viel einfacher als gedacht: Es ist gut fürs Gedächtnis.

Laut einer Studie von Londoner Wissenschaftlern erkranken Verheiratete nämlich deutlich seltener an Demenz. Das mag daran liegen, dass eine Ehe das perfekte Gehirnjogging darstellt. Müssen doch der Name und der Geburtstag des Partners ebenso gespeichert werden wie seine Vorlieben und der Hochzeitstag. Und wer beim nächsten Streit effektiv aufrechnen will, muss auch jederzeit parat haben, was der andere in der Vergangenheit alles falsch gemacht hat. Sonst läuft der Satz „Du hast aber immer...“ völlig ins Leere.

Das bedeutet aber auch: Wenn ein Ehepartner sich plötzlich nicht mehr erinnert, könnte das vorgetäuscht sein. Möglicherweise flieht er auch ins Vergessen – oder er hat sein Gedächtnis durch die riskante Übung „Seitensprung“ einfach überfordert. Denn dabei muss er sich oft zu viele Kosenamen, Termine und Ausreden merken.

Natürlich sind die meisten dieser Phänomene auch bei unverheirateten langjährigen Paaren feststellbar. Aber das widerspricht der Ausgangsthese trotzdem nicht. Denn diese haben vermutlich vor lauter wilder Ehe einfach vergessen, dass sie gar nicht verheiratet sind.

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