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Pianissimo: Keine Angst vor dem Alter

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Deutschland ist optimistischer als gedacht. Zwar nicht in Bezug auf die Weltlage oder den Zustand der Bundesregierung, aber dafür auf das eigene Alter. Denn vor dem Altwerden haben angeblich nur wenige Angst.

<span></span> Bild-Zoom Foto: Salome Roessler

Zumindest laut einer You-Gov-Umfrage fürchten sich nur jede vierte Frau und jeder fünfte Mann davor. Die anderen haben vermutlich vor lauter Stress noch gar nicht gemerkt, dass sie älter werden – oder diesen Umstand einfach lässig ignoriert. Zwei sehr erfolgreiche Strategien, wie jeder 50-Jährige im gefühlten Teenageralter weiß.

Denn das Hauptproblem mit dem Alter ist ja auch, dass es – wie so vieles in der Welt – falsch verteilt ist. Kinder wären oft gern älter, um ernst genommen zu werden. Erwachsene wissen bereits, dass das niemals der Fall sein wird, und sind oft erst in den mittleren Jahren reif für die Unvernunft. Das müsste endlich mal berücksichtigt werden.

Glücklicherweise gibt es offenbar Bestrebungen, die Jahre im Sinne der Verteilungsgerechtigkeit etwas besser auf die vorhandenen Menschen umzuschichten. So versuchen viele, sich ständig zu optimieren – und mit Sport, gesunder Ernährung sowie dem Verzicht auf Alkohol und Zigaretten sich jung zu halten. Sie sehen für andere aber oft trotzdem ziemlich alt aus.

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