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Kolumne: Kindmann

In Zeiten von „Lolita“-Roman oder Nastassja-Kinski-Tatort war oft von der „Kindfrau“ die Rede. Doch diese Ära ist glücklicherweise vorbei. Stattdessen gibt es den Kindmann.

Dieser ist jedoch nicht etwa blutjung, sondern nur lebenslang unreif. So beklagt ein Drittel der berufstätigen Mütter in einer Umfrage des Rheingold-Instituts, ihr Mann sei wie ein weiteres Kind.

Immerhin lassen sich Mann und Kinder anhand der Größe zweifelsfrei voneinander unterscheiden. Mit dem richtigen technischen Spielzeug kann sich der Kindmann oft stundenlang gut beschäftigen. Das gibt den Frauen Freiraum für eigene Hobbys und Treffen mit Freundinnen. Zudem ist die Ganztagsbetreuung oft wesentlich besser gewährleistet als bei den Kindern – wird doch der Mann morgens am Arbeitsplatz abgegeben und dort von qualifizierten Kolleginnen und Sekretärinnen normalerweise bis abends gut betreut. Meistens schafft er den Weg in diese Betreuung und zurück sogar selbständig.

Überraschend ist es da, dass manche Frauen mit Kindmann überhaupt noch einen Kinderwunsch verspüren. Und das kann nur eines bedeuten: Sie möchten, dass der Nachwuchs den Mann irgendwann miterzieht. Denn kinderlose Frauen mit Kindmann sind immer alleinerziehend.

(rolfs)
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