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PIanissimo: Kopf oder Hinterteil?

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Das Osterfest hat uns einige völlig ungelöste Probleme ins Nest gelegt. Vor allem die Frage: Wie halte ich’s mit dem Osterhasen?

Denn die Ansichten, wie dieser waidgerecht zerlegt wird und ob überhaupt, ist innerhalb von Familien, Freundeskreisen und Kollegen völlig umstritten. Sehr zarte Gemüter würden den Hasen am besten unangetastet lassen – oder höchstens unzerkaut mit sehr viel Flüssigkeit schlucken. Letzteres ist aber gesundheitsschädlich und kann im Extremfall dazu führen, dass die Ostereier demnächst von unten gesucht werden müssen.

Andere beißen dem Hasen erst den Kopf ab – vorgeblich, damit er nicht leiden muss. Das klingt allerdings verdächtig nach verklemmter Heuchelei. Offen egoistische, aber auch lebensfrohe Mitmenschen beginnen dagegen mit dem Schoko-Hinterteil, um sich noch länger am Osterhasen-Kopf zu freuen. Und manche verputzen in einem kurz entschlossenen Gnadenakt den Hasen so schnell, dass Kopf und Hintern quasi verschmelzen – im Idealfall nur die des Schokohasen.

Erschreckend ist es jedoch, wenn vermeintlich sanfte Kollegen dem Osterhasen mit dem Messer zu Leibe rücken. Mehr darf hier nicht verraten werden. Denn der einzige andere Zeuge dieses Gewaltaktes ist der Schokohase selbst. Und der wurde schon beseitigt.

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