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Pianissimo: Liegen bleiben

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Zwei Trends müssen offenbar zusammengeführt werden: der zur Schlaflosigkeit und der zur optimalen Zeitnutzung. Und das führt zu der Frage: Was tun, wenn man nicht schlafen kann?

Laut einer Emnid-Umfrage greifen 28 Prozent in solchen Fällen zum Buch, 18 Prozent schalten den Fernseher ein, sechs Prozent trinken Milch, ein Zehntel verlässt das Bett und arbeitet. Letzteres wird allerdings oft als „Frühaufstehen“ missverstanden.

Die Schlaflosen, zu denen nach einer Gfk-Umfrage jeder dritte Deutsche zählt, mag immerhin eines trösten: Sie sind offenbar überdurchschnittlich intelligent. Denn 43 Prozent von ihnen denken nachts im Bett nach. Unter denen, die tagsüber wach sind, wird diese Zahl kaum erreicht – zumindest nach dem Ergebnis zu urteilen.

Weil aber außerdem 59 Prozent liegen bleiben, bedeutet das: Schlaflose sind sogar zum Multitasking fähig! Vielleicht sollten Trendsetter, die nicht in Morpheus Arme finden, also keine Schäfchen mehr zählen – sondern andere Schlaflose und deren Aktivitäten. Mit dem Partner, den sie durch ihr ständiges nächtliches Lesen und Aufstehen aufwecken, können sie ja schon mal anfangen.

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