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Macht des Putzens

Die Versuche, den Menschen die lästige Hausarbeit schmackhaft zu machen, kennen keine Schamgrenze. So preisen immer mehr Experten das Aufräumen als eine Art ordnende Meditation, die den Geist beflügelt. Und jetzt heißt es auch noch, es gebe eine neue „Macht des Putzens“.

Angeblich nämlich hilft Putzen den Menschen, „den Alltag besser zu bewältigen und einem Gefühl von Ohnmacht und Überforderung entgegenzutreten.“ Das verblüfft ein wenig. Entsteht doch die Überforderung zu einem großen Teil erst dadurch, dass der Mensch zusätzlich zu seiner Arbeit noch putzen muss. Und ohnmächtig fühlt er sich immer dann ,wenn er erkennt: Egal wie oft ich saubermache, es wird alles immer sofort wieder dreckig.

Na gut, bei näherem Hinsehen entpuppt sich die Quelle dieser seifigen Tipps als der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel. Aber etwas sei ihm zugutegehalten: Es stimmt natürlich, dass Putzen etwas mit Macht zu tun hat. Nur sind derjenige, der putzt, und derjenige, der Macht hat, selten ein und dieselbe Person.

(rolfs)
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