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Melancholie vor der Arbeit

Mancher begrüßt den neuen Tag mit einem fröhlichen Lied auf den Lippen begrüßt und freut sich sogar ganz kurz am Leben. Um dann wenig später festzustellen: Er hat einen schweren Fehler gemacht. Jedenfalls wenn er danach arbeitet.

Laut einer Studie der New York University sind nämlich melancholische Lieder der ideale Start in den Arbeitstag. Wer etwa „Back to Black“ der verstorbenen Amy Winehouse oder „The Winner Takes It All“ von Abba höre, fühle sich danach im Job viel besser.

Das macht natürlich nachdenklich. Ist der emotionale Absturz etwa zu groß, wenn jemand gut gelaunt sein Büro betritt? Oder fühlt sich ein Arbeitnehmer einfach hinter besser, wenn er sich innerlich auf ein dunkles schwarzes Loch vorbereitet? Das spräche für den oft erfolgreichen Zweckpessimismus – immer das Schlimmste annehmen, und sich dann schon freuen, wenn es nur mittelschlimm ist.

Berücksichtigt werden muss allerdings, dass die Studie von Ford in Auftrag gegeben wurde und deswegen wohl nur Lieder berücksichtigt, die im Auto gespielt werden. Ganz harte Zweckpessimisten jedoch wählen für die Fahrt zur Arbeit das Fahrrad. Denn da werden sie ständig angeschrieen, geschnitten und beinahe plattgemacht. Und danach sind ähnliche Erfahrungen im Büro nur halb so wild.

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