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Pianissimo: Menü für jeden

Familie und Beruf lassen sich oft schwer unter einen Hut bringen. Viel leichter ist das offenbar beim Essen und Medienkonsum.

So läuft laut einer Umfrage des Energiekonzerns Eon in 37 Prozent der Haushalte beim Familien-Essen der Fernseher, acht Prozent nehmen ihr Smartphone oder Tablet mit an den Tisch. Das bedeutet: Am Esstisch laufen wirklich alle Informationen zusammen – so lange man nicht versehentlich miteinander redet. Denn das kann beim Multimedia-Konsum und Essen-Hineinschaufeln wirklich empfindlich stören.

Es soll gerüchteweise sogar schon schlimme Fälle gegeben haben, in denen junge Menschen vom Smartphone hochblicken oder Väter das Fußballschauen unterbrechen mussten – nur weil die Mutter und Ehefrau wissen wollte, ob sie noch einen Nachschlag haben wollen. Das war von ihr sehr unsensibel. Hätten die Betroffenen doch gar nicht gemerkt, wenn mehr auf ihrem Teller gelandet wäre.

Ob sich alle eher voneinander oder vom Essen ablenken wollen, bleibt zwar unklar. Aber gerade Letzteres ist völlig unnötig. Immerhin gibt es heute für fast jeden ein Menü. Und immer mehr Menschen haben am Esstisch sogar eines das eines Sternerestaurants würdig wäre: Es steht auf einem Tablet, lässt sich nur mit dem Finger antippen und macht nicht satt.

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