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Pianissimo: Nicht einmischen

Es wird höchste Zeit, dass das selbstfahrende Auto kommt. Denn die derzeitige Verkehrssituation ist einfach zu stressig – vor allem für den Beifahrer.

So soll dieser zwar dem Autofahrer helfen, aber sich gleichzeitig nicht in dessen Fahrstil einmischen, meinen die meisten Deutschen laut einer Innofact-Umfrage. Und das ist natürlich hochkompliziert. Sieht doch die Beifahrerin oft nur als Hilfe, was der Fahrer bereits als Einmischung empfindet. Etwa den regelmäßig gekreischten Ratschlag: „Fahr vorsichtig!“ Und da die Grenzen ständig neu festzulegen, artet nur in Streit aus.

Außerdem wissen nicht nur Beifahrer: Der Sinn jeder Hilfe ist doch gerade, dass sich der Helfer damit auch einmischen kann. Sonst würde die Unterstützung ihm ja überhaupt keinen Spaß machen. „Einmischen unter dem Vorwand der Hilfe“ ist sogar eine Säule der Gesellschaft und sorgt für das Funktionieren vieler Familien. Wenn auch nicht unbedingt für das reibungslose.

Na gut, Kritiker könnten jetzt einwenden, dass dieses Prinzip hauptsächlich von Ehefrauen, Müttern und Schwiegermüttern angewendet wird – also von . . . Aber diesen Satz bitte nicht selbständig beenden. Denn das wäre nicht hilfreich. Sondern nur Einmischung.

(rolfs)

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