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Nichtstun als Test

Mancher Urlauber wirkt, als läge er auf der faulen Haut. Oder wolle sich sogar, das unanständige Wort sei erlaubt, erholen. Aber das trifft glücklicherweise nicht zu.

Denn wer oberflächlich gesehen nichts tut, testet sich in Wirklichkeit selbst nur sehr fleißig auf eine möglicherweise vorhandene Arbeitssucht. Diese Vorgehensweise empfiehlt nämlich eine Professorin an der Hamburger International School of Management. Sollte sich jemand dann beim Nichtstun nicht gut fühlen, sei das bereits ein Alarmzeichen.

Und mit dieser Gefahr ist nicht zu spaßen! Haben doch manche nach zwei Stunden auf der Sonnenliege durchaus das Bedürfnis, sich mal umzudrehen. Das zeigt, dass sie sich in der Untätigkeit nicht wohlfühlen – ein klarer Fall von Arbeitssucht. Der sollte vermutlich mit Nichtstun nicht unter sechs Wochen bestraft werden.

Wie unter diesen Umständen natürlich jemals eine Rückkehr zur Arbeit ermöglicht werden kann, scheint rätselhaft. Vermutlich klappt das nur, wenn die Testreihe „Bin ich ein Workaholic?“ auch dort weitergeführt wird. Und auf keinen Fall sollte der Chef dabei stören. Sonst fühlt sich Arbeitnehmer beim Nichtstun im Job einfach nicht mehr gut.

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