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Pianissimo: Obergrenze für Zucker

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Von der Obergrenze war lange nichts mehr zu hören, aber abgefrühstückt ist sie noch längst nicht. Allerdings erstreckt sie sich jetzt auf einen anderen Bereich und betrifft bereits das Frühstück selbst!

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen kritisiert nämlich die Gesundheitsversprechen auf manchen Lebensmitteln und fordert Obergrenzen für Zucker, Fette und Salz. Das scheint geboten, denn offenbar wandern Kalorien gerade durch diese Schleuser seit Jahren unkontrolliert in den Körper ein und bilden dort Fettpölsterchen, die mit dem darunterliegenden gertenschlanken Körper oft in Konflikte geraten.

Unverständlich also, dass das Thema Zucker-Obergrenze bei den Groko-Verhandlungen noch keine Rolle gespielt hat. Möglich wären etwa folgende Regelungen: Mehr als 200 Gramm Zucker dürfen von einer einzigen Tasse Kaffee nicht aufgenommen werden. Honigtöpfe müssen nachweisen, dass sie vorher niemandem eine geklebt haben. Denn das würde eine mit der Frühstückskultur unvereinbare Gewaltbereitschaft zeigen. Wenn aber einmal ein Marmeladenbrötchen aufgegessen wurde, dürfen aus reiner Humanität zwei weitere folgen. Denn es handelt sich um Kaloriennachzug.

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