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Pizza-Turbulenzen

Die Weltpolitik könnte auch dort in Turbulenzen geraten, wo es noch niemand vermutet – mit einem Streit zwischen Neuseeland und Island. Denn die Staatschefs beider Länder haben miteinander unvereinbare Auffassungen von Pizza.

So bekannte der isländische Präsident Gudni Thorlacius Johannesson kürzlich, er würde gern Ananas als Pizzabelag verbieten lassen – wenn er das nur könnte. Und wie provoziert ihn nun – vielleicht unabsichtlich – Neuseelands Premier Bill English? Er postet auf Facebook Pizza, die er mit Ananas und Dosenspaghetti belegt hat. Nicht nur Fans der italienischen Küche sind über „diesen Müll“ empört.

Deutschland hat sich bisher in diplomatischer Zurückhaltung noch nicht zu Pizza und Ananas geäußert. Aber auch hierzulande gehen die Tropenfrucht und die südeuropäische Spezialität unheilige Allianzen ein. Und der dafür gebräuchliche Name „Pizza Hawaii“ verheißt für den Weltfrieden nichts Gutes. Schließlich sorgte ein Angriff auf Hawaii für den Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg.

Auch der Frieden mit der Waage, dem Kriegsgegner im eigenen Bad, könnte akut bedroht sein. Denn mancher Abnehmwillige muss nach privaten Pizza-Turbulenzen leider feststellen: Ananas auf der Pizza ist noch keine Ananas-Diät.

(rolfs)
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