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Pianissimo: Pollenallergie nutzen

Frankfurt. 

Heuschnupfengeplagten fehlt oft ein Taschentuch – oder die richtige Einstellung. Denn diese kann ihnen dabei helfen, auch die Pollenallergie sinnvoll zu nutzen.

So gilt es, die Symptome richtig zu verkaufen. Wenn etwa die Augen am Arbeitsplatz tränen, sollte der Betroffene den Kollegen oder vielleicht sogar dem Vorgesetzten erklären: „Ich weine vor Rührung, weil Du so gute Arbeit leistest.“ Das wirkt vielleicht wie eine offensive Schleimattacke, allerdings nicht so wie der nächste Nieser. Der wiederum lässt sich mit den Worten begleiten: „Ich wollte im meinem Zustand eigentlich gar nicht aus dem Haus gehen. Aber ich werde (nächster Nieser!) hier ja dringend gebraucht.“ Wenn das nicht hilft, müssen die Kollegen in die Flucht geschnieft werden („Könnte auch sein, dass das eine schwere Grippe ist“).

Zuhause dagegen sind andere Strategien erforderlich. Hier kann der Allergiker endlich mal laut rufen: „Ich habe die Nase voll“ – und hinterher behaupten, das habe sich nur auf den Heuschnupfen bezogen. Putzmittel muss er aufgrund von noch nicht bewiesenen Kreuzallergien dringend meiden. Und wenn er privat wichtige Entscheidungen treffen oder über seine Gefühle reden soll, kann er dazu aus vollstem Herzen nur eines sagen: „Hatschi!“

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