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Pianissimo: Pümpel oder Pömpel?

Die Gesellschaft ist gespalten. Nicht nur sozial oder politisch, sondern auch zur möglicherweise wichtigsten Frage der Gegenwart: Heißt es Pümpel oder Pömpel?

Mancher hat diese Saugglocke zur Behebung verstopfter Abflüsse zwar noch nie benutzt, möchte da aber trotzdem mitreden. Denn das geht heute aus dem Bauch heraus, oder wie es wohl bald heißt: aus dem Gefühlspümpel.

Sogar eine Deutschlandkarte zu den unterschiedlichen Bezeichnungen wurde erstellt. Demnach sagen die Hessen überwiegend „Pümpel“, die Thüringer auch „Pömpel“, und Bayern verwenden den derben Ausdruck „Klostapfer“. Inhaltliche Zusammenhänge zum ähnlich klingenden „Kartoffelstampf“ gibt es dort aber hoffentlich nicht. Denn dieser wird, soweit bekannt, mit anderen Werkzeugen hergestellt.

Eindeutig für den „Pümpel“ spricht jedoch seine poetische Verwendung. Reimt er sich doch auf viele andere schöne Worte der deutschen Sprache und macht seelenvolle Gedichte möglich wie: „Quakt der Frosch nicht mehr im Tümpel und bleibt vom Haus nur noch Gerümpel, dann war zu effektiv der Pümpel.“ Und in Hessen wäre die Pümpel-Poesie sogar im Wahlkampf zu verwenden. Aber noch keinen Reim drauf machen kann sich bislang offenbar Hessens SPD-Chef Schäfer-Gümbel.

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