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Richtig wohnen

Wohnen beschäftigt die Menschen heute am meisten, heißt es immer wieder. Doch selten wird einmal genau erklärt: Wie geht das überhaupt?

Ist „Wohnen“ schon, sich einfach tatenlos in der Wohnung oder im Haus aufzuhalten? Reicht es dafür möglicherweise schon aus, faul auf dem Sofa zu sitzen? Das scheint im Zeitalter der Selbstoptimierung viel zu passiv. Im Trend liegt vermutlich das aktive Wohnen, also das ständige Gestalten und Reflektieren des eigenen Haushalts. Und das klingt stressig.

Aber Wohnen hat möglicherweise auch noch andere Aspekte, vor allem zwischenmenschlich. So kennen Ältere noch den Unterschied, ob sie bei jemandem wohnen oder jemandem beiwohnen. Für Jüngere ist das nur noch eine Frage der Stellung – gemeint ist natürlich: der Wortstellung.

Literaturwissenschaftler allerdings erkennen Hinweise, dass Wohnen auch früher schon eine Herzensangelegenheit war – und immer schon schwierig. So gibt es in
Goethes Faust bereits eine Doppelbelegung im körpereigenen Ballungsraum, die keinen Hinweis auf eine Mietpreisbremse enthält. Denn zwei Seelen wohnen, ach, in seiner Brust.

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