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Pianissimo: Schaben im Brötchen

Deutschland galt früher als Land der Dichter und Denker, heute aber immerhin noch als Land von Brot und Brötchen. Doch auch hier hat ein Wandel begonnen.

So entdeckten Verbraucherschützer Mängel in drei bayerischen Bäckereien. – allerdings nur weil sie „Kot im Brot“ als Mangel sahen. Dabei ließe sich auch durchaus modern argumentieren: Das Verarbeiten von Nager-Fäkalien und Käfern trägt zur Abfallvermeidung bei und erspart den Kammerjäger. Zudem waren die Schaben, die im Brot ihr Ende fanden, sicherlich bereits schwach und krank – vom vorherigen Naschen in der Bäckerei.

Auch das Kotklümpchen im Weizenbrötchen beruht bestimmt nur auf einem Missverständnis. Schließlich mögen viele Kunden keine Rosinen – und wenn für Wurst Ersatzlebensmittel kreiert werden, warum nicht auch für Korinthen?

Und vielleicht ist ein Brötchen mit großem Anteil an proteinreichen Käfern „Low Carb“, also arm an Kohlenhydraten. Das läge total im Trend.

Bemerkenswert ist jedoch, dass die Kontrolleure im „Feinen Weihnachtsgebäck“ sowohl Nagerkot als auch Haare und Fraßspuren entdeckten. Wie muss es dann erst im unfeinen Weihnachtsgebäck aussehen? Doch glücklicherweise ist es bis zum nächsten Weihnachtsfest noch lange hin. Und eines ist sicher: Bis dahin ist die Sache gegessen.

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