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Schau mir in die Augen

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Die Deutschen sind doch romantischer als gedacht. Denn zwei Drittel glauben immer noch an die Liebe auf den ersten Blick. Und dieser richtet sich durchaus auf Bereiche oberhalb der Gürtellinie.

So finden verliebte Männer das Gesicht der Frau am anziehendsten, Frauen schauen dem Auserwählten am liebsten in die Augen. Das folgt vermutlich auch praktischen Erwägungen, da andere Körperteile gerade im Dezember oft unter dicken Kleidungsschichten verborgen bleiben und das unverbindliche Nachschauen in der Öffentlichkeit gesellschaftlich nicht akzeptiert ist.

Es zeigt aber auch: Die Augen sind weiterhin wichtig. Das liegt vermutlich an ihrer Mehrdeutigkeit, geben doch die Augen stets Stoff zum Nachdenken: Ist das Objekt der Liebe wach? Lebt es noch?

Zwinkert es anzüglich, oder hat sich da nur eine Wimper verirrt? Weint es vor Rührung, vor Wut oder nach dem Zwiebelschälen?

Gerade Männer sind bereits mit diesen Rätseln oft so beschäftigt, dass sie über die Augenfarbe ihrer Frau auch nach jahrelanger Ehe keine Auskunft geben können. Immerhin aber lässt sich heute leicht erkennen, ob der andere die Gefühle auch erwidert. Denn wer überhaupt noch vom Smartphone hoch und dem anderen in die Augen blickt, ist mit großer Wahrscheinlichkeit sehr verliebt.

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