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Pianissimo: Schöne soziale Welt

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Mancher erkennt momentan gar nicht, wie perfekt die Welt eigentlich ist. Weil er sich ver-
sehentlich mit der Realität konfrontiert. Aber das muss nicht sein.

<span></span> Bild-Zoom Foto: Salome Roessler

Nutzer von sozialen Medien nämlich können mit etwas Geschick – Verzeihung, Geklick – ihr Wohlgefühl und ihre Meinungen fast ungestört erhalten. Na gut, jeder Zweite hat laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom noch gewisse Zweifel. Er gibt nämlich an, er könne in sozialen Medien Werbung nur schwer von anderen Inhalten unterscheiden. Aber allein der Wille zu dieser Unterscheidung zeigt schon einen bedenklichen Hang zu Informationen. Und wer Informationen will, so sagt der große Algorithmus, dem gefällt am Ende auch Nachdenken und Aufklärung. Wehret den Anfängen!

Schöner ist da doch, sich einfach der Werbung hinzugeben. Vor allem der, die die stets attraktiven und glücklichen Mitmenschen für sich selbst machen. Und selbst das Wort „soziale Medien“ enthält ja schon schönfärbende Werbung. Obwohl Kritiker hier vielleicht sagen würden, im sozialen Sinne heißt „sozial“ nicht nur sozial. Wie auch im liberalen Sinne „liberal“ nicht nur liberal heißt. Aber das wäre eine Anspielung – und damit bereits versteckte Werbung für Loriot.

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