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Pianissimo: Schönen Urlaub!

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Schulferien sind nicht einfach für diejenigen, die zu Hause weiterarbeiten. Denn zwischen all der Mehrarbeit in dünn besetzten Büros müssen sie immer noch Zeit finden, jedem aufbrechenden Kollegen zu wünschen: „Schönen Urlaub!“

Die Worte allein wären noch nicht so schwer. Aber sie dürfen im Sinne weiterer kollegialer Zusammenarbeit weder zynisch noch vorwurfsvoll klingen. Also auf keinen Fall wie: „Du hast ja ganz schön Nerven, Dich jetzt auch noch vom Acker zu machen. “

Und natürlich wäre dieser Vorwurf auch überhaupt nicht gerechtfertigt. Schließlich haben meistens alle Mitarbeiter fast gleich viel Urlaub – nur dass die Abwesenheit und die Erholung der anderen immer deutlich länger wirkt als die eigene. Das Verhältnis entspricht gefühlt etwa Lichtjahr zu Wimpernschlag.

Warum das so ist, wollte bestimmt schon längst jemand untersuchen, der damit einen Nobelpreis verdient hätte. Aber er kam nicht dazu, weil für seine Kollegen gerade die Ferien begannen. Und deswegen brauchte er schon seine gesamte Willenskraft für die tapferen Worte: „Schönen Urlaub!“

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