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Pianissimo: Smartphone im Bett

In deutschen Betten hat sich eine revolutionäre Umwälzung vollzogen: Denn immer mehr Menschen haben einen Bettgefährten, den sie lieben und den sie vor dem Einschlafen und nach dem Aufwachen sofort voller Zuwendung anschauen: ihr Smartphone.

Laut einer Studie der Krankenkasse Pronova BKK ist das Handy in dieser Hinsicht für viele inzwischen wichtiger als ein menschlicher Partner. Kein Wunder!

So muss das Handy nur einmal kurz angemacht werden, um dann im Dauerbetrieb zu laufen – bei der menschlichen Balz dauert die Anmache dagegen weitaus länger. Menschen genügt es als Zärtlichkeit oft nicht, wenn man einfach mit dem Finger über sie drüberwischt. Und das Handy kann, beim richtigen Vertrag, alle zwei Jahre gegen ein neues Modell eingetauscht werden. Bei der Ehe wird das gesellschaftlich nicht akzeptiert.

Dennoch sind Beziehungen zu anderen Menschen weiterhin möglich – sofern sich diese richtig verhalten. So sollte der Partner seinen Gute-Nacht-Kuss nur noch per Whatsapp aufs Handy schicken. Und danach kann er im Doppelbett durch eine akustische Human-Funktion oft zweifelsfrei geortet werden. Früher hieß sie „Schnarchen.“

(rolfs)

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