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Störender Abschied

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Abschied ist ein bisschen wie Sterben, hieß ein Schlager von Katja Ebstein. Das macht ihn auch ähnlich unbeliebt wie das Lebensende, sogar in der trendigen Sonderform „Junggesellenabschied.“

Denn bei diesem Brauch sterben nicht nur wertvolle Gehirnzellen im Alkoholrausch ab, die in der Ehe danach offenbar nicht mehr benötigt werden.

Unbeteiligte Zuschauer müssen auch immer öfter von der Vorstellung Abschied nehmen, dass Menschen, die heiraten, die dafür erforderliche Reife haben.

Kein Wunder, dass laut einer Umfrage des Instituts Splendid Research jeder fünfte Deutsche sich inzwischen von Junggesellenabschieden gestört fühlt. Zumal er ihnen oft gar nicht ausweichen kann. Denn anders als etwa bei Weihnachtsfeiern treten die bizarr verkleideten Menschen, die in Stripclubs enden, hier öffentlich auf.

Manche fühlen angesichts dieser Peinlichkeiten sogar das Bedürfnis, ihren Kummer über dieses seltsame Brauchtum selbst in Alkohol zu ertränken. Um dann am nächsten Morgen voller Schrecken festzustellen: Sie waren gar nicht der unbeteiligte Zuschauer. Sondern der Junggeselle.

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