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Pianissimo: Toilettenbons

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Die deutsche Wirtschaft boomt? Das scheint nur so. Denn große Beträge gehen den Bundesbürgern noch verloren. Weil sie ihr Geld falsch anlegen – in Toilettenbons.

Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Insa-Consulere löst rund die Hälfte der Kunden die 50-Cent-Wertbon-Gutscheine auf Autobahnraststätten selten oder nie ein. Bis zu 20 Millionen Euro würden so verschenkt! Vermutlich ist das jedoch nur die Spitze des Eisbergs, schließlich sind dabei nicht jene Menschen berücksichtigt, die die Existenz ihrer Toilettenbons schlichtweg vergessen haben. Wären alle eingelöst, wäre der Hunger der Welt wahrscheinlich längst beseitigt, und alle Bundesbürger hätten ein bedingungsloses Grundeinkommen von 10 000 Euro im Monat. Ausgezahlt allerdings wiederum in Toilettenbons.

Um die gröbsten Missstände zu beseitigen, sollte daher der Gesetzgeber sofort folgende Maßnahmen ergreifen: Bitcoins verbieten und durch Toilettenbons ersetzten! Es muss möglich sein, mit Toilettenbons für das Alter vorzusorgen oder sie an die Kinder und Enkel weiterzuvererben. Immerhin gibt es schon Hinweise darauf, dass offenbar besonders häufige Toilettengänge für die Kreditwürdigkeit einzelner Menschen bürgen. Denn bei ihnen ist die Rede von guter Bonität.

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