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Pianissimo: Warum wir raus sind

Viele Fußball-Fans sind noch immer unglücklich über das Ausscheiden von Deutschland in der Vorrunde. Aber möglicherweise liegen die Gründe dafür gar nicht im sportlichen Bereich. Na gut, Tore-Schießen hätte nicht unbedingt geschadet – aber es gibt auch andere Faktoren.

<span></span> Bild-Zoom Foto: Salome Roessler

So passt etwa das Maskottchen, der Wolf „Zabivaka“, einfach nicht zu Deutschland. Schließlich werden Wölfe hier ständig gemobbt – nicht nur vom Menschen, sondern auch vom Schaf, das sich ständig als Opfer fühlt („Mäh-too“).

Kein Zoo-Tier reichte diesmal an die legendäre Orakel-Krake Paul von 2010 heran. Möglicherweise ist es jedoch eine Gnade, dass Paul diese Spiele nicht mehr erleben musste. Hätte er sich doch möglicherweise aus Verzweiflung sonst selbst zum Oktopus-Salat zerlegt oder final verknotet.

Den größten Anteil an der deutschen Niederlage hat aber vermutlich ein Song. Schließlich wurde der Hit „Moskau“ der Gruppe „Dschingis Khan“ zur WM neu aufgelegt, gesungen vom männlichen „Dschungelcamp“-Luder Jay Khan – und komponiert von einem Niederlagen-Profi, der beim Eurovision Song Contest gelernt hat, was vorzeitiges Ausscheiden bedeutet. Angesichts dessen ist das deutsche Abscheiden also kein Buch mehr mit sieben Siegeln. Sondern nur noch mit einem Siegel.

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