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Kolumne: Ziegen-Yoga

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Amerika ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten? Das war gestern. Besser gesagt: vorgestern. Denn gestern haben die New Yorker Gesundheitsbehörden einen neuen Trend verhindert: Ziegen-Yoga. Dabei handelt es sich nicht etwa, wie böse Zungen meinen könnten, um spezielle Yoga-Kurse für gehässige Frauen, die in Meditationen liebevolle Güte lernen sollen. Nein, echte Tiere sollten zwischen den Teilnehmern herumlaufen, damit diese mit ihnen kuscheln oder auf sie klettern können. Zu ungesund für Menschen, fand die Behörde. Hat damit aber das Problem nicht bei den Hörnern gepackt. Denn für die Ziegen war, anders als für die Menschen, überhaupt keine Entspannung in Aussicht. Wie hätten sie etwa psychisch verkraften sollen, dass Menschen kollektiv ihr Hinterteil hochstrecken und das als „herabschauenden Hund“ bezeichnen? Und das ständige Streicheln hätte bei den Tieren nur den Wunsch nach einer Kampagne #MähToo geweckt, die endlich mal die Belästigung von Schafen und Ziegen thematisiert.

Vor allem aber sind lebenserfahrene Paarhufer durch die seltsamen Verhaltensweisen und Redewendungen der Menschen mehr als alarmiert. Denn diese schießen sehr oft einen Bock. Aber nicht immer wenn sie das tun, ist eine Ziege in der Nähe.

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