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Achtung, Amalgam!

Amalgam ist ein Füllungsmaterial für Zahnschäden, das sich wegen seiner Eigenschaften seit vielen Jahrzehnten bewährt haben soll. Man sagt es sei besonders bruchfest, lange haltbar, gut zu verarbeiten, sehr widerstandsfähig und allem voran kostengünstig. Was allerdings kaum erwähnt wird, ist, dass der Hauptbestandteil dieses Füllmaterials aus Quecksilber besteht. Es ist eines der giftigsten nicht radioaktiven Elemente für den Menschen. Sobald sich Amalgam nicht mehr in den Zähnen befindet, muss es als Sondermüll entsorgt werden.

Im Gegensatz zu anderen giftigen Stoffen wie Blei oder Arsen verdampft Quecksilber bei Zimmertemperatur. Diese hochgiftigen Dämpfe nimmt der Mensch über die Lunge, die Haut und die Schleimhäute auf. Es gelangt direkt in das Gehirn und in die Blutbahn. Das Blut transportiert es zu unterschiedlichen Organen und lagert es dort ab. Die Halbwertszeit für gelagertes Quecksilber im Hirn beträgt 30 Jahre. Dies bedeutet, das bereits dort angelangte Quecksilber kann in dieser Zeit die Hälfte des Quecksilbers abbauen, natürlich nur, wenn kein weiteres Quecksilber aufgenommen wird. Quecksilber im Mundbereich kann Zahnbein, Kiefergewebe und Zahnfleisch zerstören und chronische, oft unentdeckte Entzündungen in Zahnwurzeln und Kieferknochen hervorrufen. Dies sind bei Weitem nicht alle Beschwerden, die auftreten können. Sie reichen von chronischer Müdigkeit, über Herzprobleme bis hin zu Gelenkbeschwerden und vielen chronischen Erkrankungen.

Da Quecksilber bei jeder Kaubewegung – beim Kaugummikauen, Zähneputzen, durch heiße Speisen und Getränke aber auch durch Zähneknirschen – freigesetzt wird, empfiehlt es sich Amalgamfüllungen entfernen zu lassen.

Achten Sie darauf, dass ihr Zahnarzt folgende Maßnahmen einhält. Der gesamte Mundschleimhautbereich wird abgedeckt (Kofferdam), nur der zu behandelnde Zahn liegt frei. Durch eine Nasenmaske wird für externe Frischluft gesorgt. Es wird eine spezielle schonende Entfernungstechnik angewandt, bei der nur wenig gebohrt wird und Amalgamfüllungen in großen Stücken entfernt wird. Der Zahnarzt selbst schützt sich während der Behandlung selbst mit einer Schutzmaske mit externer Luftzufuhr.

Auch Sie können zu einem Behandlungserfolg beitragen, indem Sie ihre Vitamine und Vitalstoffspeicher auffüllen und eine frischkostbetonte, pflanzliche Ernährung durchführen. Nehmen Sie drei Stunden vor der Behandlung beispielsweise drei Esslöffel Heilerde oder etwa 40 Gramm Chlorella-Algen in 300 Milliliter Wasser aufgelöst. Spülen Sie direkt nach der Entfernung ihren Mundraum mit Natriumthiosulfat aus.

Nach der Entfernung sollte ihr Arzt die Quecksilberausleitung mit entsprechenden Ausleitungsmitteln weiter durchführen, bis sich nichts mehr von diesem hochgiftigem Stoff in ihrem Körper befindet.

Homepage: www.drpetrabracht.de

(pbr)
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