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Kolumne "Sprechstunde": Die Augen schützen

Von Unsere Augen gehören zu den wertvollsten Sinnesorganen. Stellen Sie doch die optische Verbindung zur Umwelt her. Vielen ist nicht bewusst, dass nachlassende Sehfähigkeit mit zunehmendem Alter ein immer größeres Problem darstellt.

Viele gehen davon aus, dass man irgendwann einfach eine Brille benötigt oder die Linse operieren lässt. Doch es geht um weit mehr – es geht um die Fähigkeit, überhaupt sehen zu können. Eine Vielzahl von Ursachen kann dazu führen, dass wir immer schlechter sehen und schließlich sogar erblinden.

Häufige Augenerkrankungen sind der grüne Star (Glaukom) und der graue Star (Katarakt). Beim grünen Star kommt es zur Schädigung oder Zerstörung der Netzhaut und des Sehnervs, weil die Ernährungssituation der Zellen gestört ist. Oft spielt ein erhöhter Augeninnendruck eine Rolle, letztlich geht es aber darum, dass der Fluss des Kammerwassers gestört ist, welches Nährstoffe und Sauerstoff zu den Zellen transportiert. Bleibt das Glaukom unbehandelt, kann es zum Verlust der Sehfähigkeit kommen. Früh genug erkannt ist er behandelbar. Beim Katarakt trübt die Linse ein und wird unflexibel. Es ist – vor allem in den Entwicklungsländern – die häufigste Erblindungsursache. In den westlichen Staaten kann der graue Star mittels Operation gut behandelt werden. 90 Prozent erhalten dabei 50 bis 100 Prozent ihrer Sehkraft zurück.

Meist haben diese Veränderungen beeinflussbare Ursachen. Da Ablagerungen im Fasziennetz des Auges, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, niedriger und zu hoher Blutdruck, erhöhte Blutfettwerte, Diabetes, Rauchen, lange Kortison-Gaben, Verengungen der Blutgefäße durch zu hohe Muskelspannungen, Verklumpungen der Proteinmoleküle und ein bestimmter Blauanteil des Lichtes dazu beitragen, können Sie durch Optimierung Ihrer Lebensführung viel tun. Für genetisch oder altersbedingt erklärte Verschlechterungen entpuppen sich oft als unwissend selbst herbeigeführt.

Ernähren Sie sich – wie ich immer empfehle – überwiegend von frischen, pflanzlichen Lebensmitteln, mindern Sie Zucker sowie Industrienahrung und bewegen Sie sich und Ihre Augen in vielfältigen Winkeln. Essen Sie Weißkohl und Wirsing, die Lutein enthalten und ergänzen Sie diesen Nährstoff. Rote Weintrauben und Walnüsse verbessern das Ergebnis noch. Zum Abschluss eine wichtige Information. Besorgen Sie sich eine Kantenfilterbrille (orange), die den Blaulichtbereich 511 Nanometer sperrt. Diese Wellenlänge belastet unsere Augen besonders. Solche Gläser – egal ob als Lese- oder Sonnenbrille – schützen vor allem bei Sonne und vor dem Computer.

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