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Sprechstunde: Harmlose Zusatzstoffe?

Kaum jemand macht sich noch Gedanken um Zusatzstoffe – ursprünglich Fremdstoffe – die in so gut wie allen Fertigprodukten enthalten sind. Und über die Wechselwirkungen solcher Stoffe gibt es bisher kaum Untersuchungen. Der bekannte Alzheimer-Forscher Professor Beyreuther hat sich genau diesem Thema jedoch angenommen und insbesondere zwei vermeintlich „harmlose“ Zusatzstoffe auf solche Kombinationswirkungen hin untersucht.

Er nahm Aluminium (E173) und Zitronensäure (E 330) unter die Lupe. Aluminium ist an der Entstehung der steinartigen „Plaques“ und Fibrillenbündel im Gehirn von Demenz- und Alzheimer-Kranken beteiligt. Als Einzelsubstanzen sind sowohl Aluminium als auch Zitronensäure für den Menschen unbedenklich. Aluminium ist ein Leichtmetall und wird von einem gesunden Körper zwar aufgenommen, aber ohne Schaden anzurichten wieder ausgeschieden.

Ist in einem Nahrungsmittel jedoch zusätzlich Zitronensäure enthalten, passiert Tragisches mit diesen beiden Stoffen. Denn beide verbindet eine große Liebe, und deswegen verbinden Sie sich auch zu einem gemeinsamen Molekül. Wie immer bei Verliebten hat dieses Paar extrem viel Kraft. Es kann als Liebespaar Gipfel erklimmen, die vorher nicht erreichbar waren: Das Aluminium ist mit Hilfe der Zitronensäure in der Lage, die vor giftigen Stoffen schützende Blut-Hirn-Schranke zu durchbrechen und in unser Gehirn zu gelangen.

Was dort geschieht, ist fatal. Vereint könnte die Zitronensäure das Aluminium genauso wieder hinausbefördern, wie es hineingekommen ist.

Da aber die Zitronensäure im Gehirn mit Hilfe eines Enzyms abgebaut wird, bleibt nur das Aluminium übrig und kann nicht mehr aus dem Gehirn hinausgelangen. Allein und verlassen entfaltet es dort seine hirnschädigende Wirkung. Das silbrig schimmernde Leichtmetall wirkt hochgiftig auf die Nervenzellen, die nach und nach absterben.

Die Aufnahme von Aluminium ist heutzutage extrem hoch. Man geht davon aus, dass die empfohlene Höchstmenge täglich um ein Vielfaches überschritten wird. Dies geschieht meist über unsere Nahrung, in Form von Lebensmittelzusatzstoffen, durch Nahrungsmittelrückstände, sowie aus Getränke- und Konservendosen. Softgetränke zum Beispiel haben meist einen sehr hohen Gehalt an Zitronensäure.

Je länger sie sich in Aluminiumdosen befinden, umso mehr wird Aluminium in das Getränk abgegeben. Besonders für Kinder ist das extrem gefährlich, denn sie haben noch eine lange Lebenszeit vor sich und häufen diese gefährlichen Stoffe ein ganzes Leben in ihrem Körper an.

Meiden Sie daher Alufolie, Alu-Grillauflagen oder Alu-Dosen. Insbesondere wenn Zitronensaft oder Zitronensäure „in der Nähe“ sind. Da bis zum heutigen Zeitpunkt niemand weiß, wie viele derartige Zeitbomben in uns ticken und mit welchen Auswirkungen zu rechnen ist, sollten wir den Konsum von Fertigprodukten und Industrienahrung mit den vielen E-Stoffen so weit wie möglich minimieren. Die sogenannten Zivilisationserkrankungen heißen nicht umsonst so.

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auch im Internet: www.fnp.de – Weitere Infos: www.drpetrabracht.de. Als Video: www.youtube.com
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