Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Titelbild Mainova Marathon Laufsport - alles rund um den Mainova IRONMAN Frankfurt 2017 Frankfurt am Main 29°C

Kolumne "Sprechstunde": Jedes Jahr aufs Neue

Von Kennen Sie das vom Jahreswechsel? Dass die guten Absichten schnell wieder vergessen sind? Die gesetzten Ziele nicht erreicht? Die Klassiker: endgültig mit dem Rauchen aufhören und mit der 1001. Diät sein Traumgewicht erreichen. Wie oft haben auch Sie das schon durchgemacht?

Zunächst: Gratulation, dass Sie überhaupt etwas verändern wollen. Sie sind noch bereit, sich weiterzuentwickeln, und das sollten Sie Ihr ganzes Leben lang tun – nur so entsteht Fortschritt. Haben Sie schon resigniert, weil es immer bei den guten Vorsätzen blieb, das Umsetzen nicht geklappt hat? Bitte geben Sie sich noch eine Chance. Vielleicht helfen Ihnen diese Tipps dabei.

Nutzen Sie die Tage um den Jahreswechsel, um sich zu besinnen. Was haben Sie im letzten Jahr erlebt, neu erfahren? Welche Möglichkeiten und Veränderungen gab es? Wie sehen Sie Ihr Leben? Solche Fragen können Ihnen helfen, herauszufinden, in welche Richtung es weitergehen soll. Was sind neue erstrebenswerte Ziele? Welche Verhaltensweisen möchten Sie abstellen?

Was wir uns klar machen müssen ist, dass vor allem das Ablegen alter Verhaltensmuster ein schweres Unterfangen ist. Denn dabei kämpft unser Wachbewusstsein, die Überlegung, gegen das Unterbewusstsein mit oft jahrzehntelang eingebrannten Gewohnheitsmustern. Damit das neue Verhalten wirklich eine Chance hat, müssen wir alle Möglichkeiten und Hilfen nutzen.

Das Wissen um unsere Gewohnheiten ist eine wichtige Voraussetzung. Gewohnheiten helfen uns eigentlich. Denn positive Gewohnheiten stützen in Situationen, in denen wir schwach sind, das positive Verhalten. Wir müssen also „nur“ die negativen Gewohnheiten ablegen und durch positive ersetzen. Dieser Prozess hat eine „Durststrecke“ von ungefähr zwei Wochen. Schaffen wir es, diese Zeit durchzuhalten, dann ist es so gut wie geschafft. Dann hilft uns die Kraft der neuen, positiven Gewohnheit täglich mehr, zielstrebig auf diesem Weg zu bleiben.

Was hilft uns, die Zeit dieser Durststrecke zu überstehen? Das Wissen, wie schädlich die alte, als negativ bewertete Gewohnheit ist. Gespräche mit Vertrauten, die diese Einschätzung verstärken können. Die Unterstützung durch Familie oder Freunde.

Aufschreiben hilft. Formulieren Sie Ihren Entschluss das Alte abzulegen, beschreiben Sie neue Ziele, die Sie erreichen möchten. Am besten Sie fassen alles übersichtlich tabellarisch in Hauptaussagen zusammen, die Sie beim Lesen leicht erfassen können. Stellen Sie Abhängigkeiten her: Mein erstrebtes Ziel erreiche ich, wenn ich diese Gewohnheit ablege. Was immer Sie tun – überstehen Sie die Durststrecke.

(pbr)
Zur Startseite Mehr aus Sprechstunde

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse